Der Schieber

Der Schieber ist die beliebteste Jassvariante der Schweiz. Es ist ein Teamspiel für vier Personen, bei dem sich zwei Partner gegenübersitzen und gemeinsam gegen das andere Team spielen. Der Name stammt von der Möglichkeit, die Trumpfwahl zum Partner zu «schieben».

Auf einen Blick:

  • Spieleranzahl: 4 (2 Teams à 2 Spieler)
  • Karten: 36 Schweizer Jasskarten
  • Punkte pro Runde: 157 (inkl. 5 für letzten Stich)
  • Spielziel: Als Team mehr Punkte sammeln als die Gegner
  • Besonderheit: Trumpfwahl kann zum Partner «geschoben» werden
  • Regeln: in zehn Minuten erklärt
  • Verbreitung: Häufigste Variante in der Schweiz

Zu zweit denken: Ein geübter Schieber-Spieler rechnet mit 18 Karten: den eigenen neun und den neun des Partners. Er überlegt, was der Partner hält, spielt ihm zu und schmiert ihm Punkte.

Spielprinzip:

  • Vorhand bestimmt die Trumpffarbe
  • Hat er keine gute Trumpffarbe, kann er die Entscheidung zum Partner «schieben»
  • Das Team versucht gemeinsam, möglichst viele Stiche und Punkte zu machen
  • Weis und Stöck bringen Zusatzpunkte

Warum der Schieber so beliebt ist: Beim Schieber spielt man zu zweit gegen zwei, und die Trumpfwahl lässt sich abgeben. Die Regeln sind rasch erklärt, das Zusammenspiel mit dem Partner lernt man ein Leben lang. In der ganzen Schweiz wird nach denselben Regeln gejasst, darum passt jeder Gast an jeden Tisch.

Häufige Fragen zu Der Schieber

Schieber spielt man zu viert in zwei Teams. Vorhand wählt Trumpf oder schiebt die Wahl dem Partner zu. Dann werden alle Stiche gespielt. Das Team mit mehr Punkten gewinnt, 157 sind pro Runde zu holen.

Man braucht vier Spieler und 36 Schweizer Jasskarten. Zwei Partner sitzen sich gegenüber. Vorhand bestimmt die Trumpffarbe oder gibt die Wahl an den Partner ab (daher «Schieber»). Gespielt wird wie beim normalen Jass: Farben bedienen, Trumpf sticht, 157 Punkte pro Runde. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt die Runde.

Der Schieber ist die beliebteste Jassvariante der Schweiz. Es ist ein Teamspiel für vier Personen, wobei sich je zwei Partner gegenübersitzen.

Der Name kommt daher, dass Vorhand die Trumpfwahl zum Partner schieben kann, wenn sie selbst keine gute Trumpffarbe hat.

Der Schieber wird zu viert gespielt. Je zwei Partner bilden ein Team und sitzen sich kreuzweise gegenüber.

Ein Jasser rechnet mit 18 Karten: den eigenen neun und den neun des Partners. Wer weiss, was der Partner hält, spielt ihm zu.

Ja, der Schieber ist mit Abstand die verbreitetste und beliebteste Jassvariante in der Schweiz.

Der Schieber ist ein Teamspiel, beim Differenzler spielt jeder für sich alleine. Der Schieber basiert auf Zusammenspiel, der Differenzler auf individuellem Geschick.

Nein, der klassische Schieber wird immer zu viert gespielt. Für drei Spieler gibt es andere Varianten wie den Handjass.

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