Schneider

Schneider bezeichnet die Situation, in der ein Team bis zum Spielende nicht die Hälfte des vereinbarten Ziels (oder den gemäss Tischregel festgelegten Wert) erreicht, während sich der Gegner bereits bedankt hat. Dieses Team ist «nicht aus dem Schneider» und wird beschneidert.

Schneidergrenze: Die Schneidergrenze liegt bei der Hälfte des Spielziels, sofern keine andere Tischregel gilt. Bei einer Partie auf 2500 Punkte ist sie 1250. Wer beim Bedanken des Gegners darunter liegt, ist im Schneider.

Aus dem Schneider weisen: Das unterlegene Team kann sich aus dem Schneider retten. Zählt sein Weis unter der Ausmachregel vor dem siegbringenden Stich der Gegner, überschreitet es die Schneidergrenze rechtzeitig. Die Stöck (20 Punkte) dürfen dabei jederzeit vorgewiesen werden, auch wenn die Karten noch nicht gespielt sind.

Belohnung und Einsatz: Weil der Schneider selten ist, gewinnt das siegreiche Team zwei Striche. Geht es um Geld, zahlt das Team im Schneider den doppelten Einsatz.

Varianten mit Schneider: Schieber, Kreuzjass, Bieter (Steiger) und Sidi-Barrani werden grundsätzlich mit Schneider gespielt.

Häufige Fragen zu Schneider

Ein Team erreicht bis Spielende nicht die Hälfte des Ziels, während der Gegner schon gewonnen hat.

Die Hälfte des Spielziels, bei 2500 Punkten also 1250, sofern keine abweichende Tischregel gilt.

Ja, indem man rechtzeitig genug weist oder die Stöck vorweist und so die Schneidergrenze noch überschreitet.

Das siegreiche Team gewinnt zwei Striche.

Schieber, Kreuzjass, Bieter und Sidi-Barrani.

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