Molotow

Definition: Molotow spielen 3 bis 6 Personen (optimal 4–5). Es gewinnt, wer am wenigsten Punkte sammelt. Der Name geht auf den russischen Politiker Molotow zurück.

Trumpf-Bestimmung:

  • Das Spiel beginnt ohne Trumpf (wie Obenabe)
  • Die Trumpffarbe wird dynamisch bestimmt: Der erste Spieler, der die ausgespielte Farbe nicht bedienen kann und eine andere Farbe spielt, bestimmt damit die Trumpffarbe für den Rest der Runde
  • Diese Trumpffarbe gilt für alle folgenden Stiche

Weis, umgekehrt gezählt:

  • Weis aus den Handkarten: zählt als Minuspunkte, das ist GUT!
  • Ein Tischweis, also ein Weis, der im Stich zu liegen kommt, zählt plus und schadet
  • Stöck zählt minus und hilft

Spielablauf:

  • Jeder Spieler erhält 9 Karten (bei 4 Spielern) oder entsprechend weniger bei mehr Spielern
  • Die Stiche werden wie beim normalen Jass gespielt
  • Wer den Stich gewinnt, schreibt dessen Punkte auf

Doppelrunde:

  • Die letzte Runde zählt doppelt

Spielende:

  • Nach einer festgelegten Anzahl Runden wird abgerechnet
  • Gewinner ist der Spieler mit den wenigsten Punkten

Besonderheiten:

  • Untertrumpfen ist erlaubt
  • Taktisch heikel ist der Moment, in dem man den Trumpf bestimmt

Häufige Fragen zu Molotow

Molotow spielen 3 bis 6 Personen (optimal 4–5). Es gewinnt, wer am wenigsten Punkte sammelt.

Beim Molotow geht es darum, möglichst wenige Punkte zu sammeln, das Gegenteil des klassischen Jass.

Der Trumpf wird dynamisch bestimmt: Der erste Spieler, der die ausgespielte Farbe nicht bedienen kann und eine andere Farbe spielt, bestimmt damit die Trumpffarbe.

Ein Weis aus den Handkarten zählt als Minuspunkte (gut!), ein Tischweis (Karten, die im Stich einen Weis ergeben) als Pluspunkte (schlecht!).

Molotow kann mit 3 bis 6 Spielern gespielt werden, wobei 4 bis 5 Spieler optimal sind.

Die letzte Runde zählt doppelt.

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