Zwick

Definition: Der Zwick-Jass wird in der Regel zu viert gespielt und ist ein geselliges Spiel mit besonderen Regeln zum «Schlecken» und «Schieben».

Kartenspiel und Geben:

  • Gespielt wird mit 28 Karten, wobei Sechser und Achter entfernt werden
  • Der Kartengeber legt die gemischten Karten verdeckt als Stapel auf den Tisch und lässt sie vom links sitzenden Spieler abheben

Schlecken:

  • Der Spieler links vom Kartengeber kann bis zu fünf Karten des Ablupfs «schlecken», das heisst, die jeweils unterste Karte des Stapels einsehen, und falls sie wertvoll ist, für sich behalten
  • «Schleckt» er keine Karte, kann der Kartengeber mit dem gleichen Ablupf bis zu fünf Karten «schlecken»

Stechwerte:

Trumpfwahl durch Schieben:

  • Der Kartengeber schiebt den Stock zum nachfolgenden Spieler
  • Dieser kann die oberste Karte aufdecken und als Trumpffarbe wählen
  • Ist er nicht zufrieden, kann er die nächste Karte aufdecken
  • Hat er keine Aussicht auf mindestens einen Stich , schiebt er den Stock weiter
  • Wer eine Karte aufdeckt und damit die Trumpffarbe bestimmt, muss mitspielen
  • Spielt niemand mit, erhält fünf Striche, wer den Trumpf aufgedeckt hat

Bewertung:

  • Für jeden Stich wird ein Strich notiert
  • Wer mitspielt, aber keinen Stich erzielt, erhält einen «Vogel» (fünf Nuller)

Spielende: Gewonnen hat, wer zuerst 16 Striche «erzwickt» und sämtliche «Vögel» abverdient hat.

Häufige Fragen zu Zwick

«Schlecken» bedeutet, bis zu fünf Karten des Ablupfs einzusehen (die jeweils unterste Karte des Stapels) und falls sie wertvoll ist, für sich zu behalten.

Die «Bellis» sind die Siebner von Schellen, Schilten, Rosen und Eichel. Sie sind die zweithöchsten Stechkarten (nach dem Trumpf-Ass).

Ein «Vogel» kostet fünf Nuller. Den bekommt, wer mitspielt und keinen Stich macht.

Gewonnen hat, wer zuerst 16 Striche «erzwickt» und sämtliche «Vögel» abverdient hat.

Spielt niemand mit, erhält fünf Striche, wer den Trumpf aufgedeckt hat.

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