Definition: Beim Bieter für fünf Spieler bilden zwei Spieler die Königspartei, während drei Spieler die Bauernpartei bilden.
Spiel geben:
- Nachdem der Eichel-Siebener (Schaufel-Siebener) aus dem Spiel entfernt wurde, teilt der Spielgeber jedem Spieler zuerst vier, dann drei Karten aus
- Jeder Spieler erhält somit bei allen Spielen je sieben Karten
Bieten und Partner-Bestimmung:
- Das Mindestgebot liegt bei 600 Punkten
- Der Meistbietende gehört der Königspartei an
- Er nennt eine Karte, die für sein Spiel von Interesse ist
- Wer diese Karte besitzt, ist sein Partner
Besondere Regeln:
- Die Spieler der Königspartei dürfen nicht nebeneinander sitzen
- Die beiden Parteien müssen sich gebildet haben, bevor der Spielübernehmer seine erste Karte ausspielt
- Diese Regel gilt auch dann, wenn der Meistbietende ein Matschspiel in der Hand hält
Schreiben:
- Bei Gewinn: Der Meistbietende erhält zwei Striche, sein Partner einen Strich, die Spieler der Bauernpartei schreiben je einen «Härdöpfel» (Nuller)
- Bei Verlust: Der Meistbietende schreibt zwei «Härdöpfel», sein Partner einen «Härdöpfel», die Spieler der Bauernpartei erhalten je einen Strich
Schneider-Regel: Wer die Hälfte seines Ziels nicht erreicht, verliert den doppelten Einsatz.
Übrige Regeln: Im Übrigen gelten die gleichen Regeln wie beim Bieter (Steiger) für drei Spieler.