Definition: Der Handjass, auch als Butzer, Sackjass oder Schläger bekannt, ist ein klassischer Jass für vier Spieler, bei dem jeder für sich spielt. Er lässt sich auch zu dritt oder zu zweit spielen.
Grundprinzip:
- Beim Handjass spielt jeder Teilnehmer für sich allein
- Die unterste Karte des Stapels bestimmt die Trumpffarbe und kann nicht geraubt werden
Spielentscheidung:
- Vorhand entscheidet als Erster, ob er mitspielen will oder nicht, danach entscheiden die nachfolgenden Spieler der Reihe nach
- Wer sich mit seinen Karten nichts zutraut, passt und sagt «fort» oder «ich passe»
- Wer sich noch unsicher ist, kann zunächst «eventuell» oder «i lose» (ich höre) melden und muss sich dann erst im zweiten Umgang endgültig entscheiden
- Mindestens zwei Spieler müssen erklären, dass sie mit ihren Handkarten «kommen» möchten
- Kommen nicht mindestens zwei Spieler zusammen, wird das Spiel vom nachfolgenden Spieler neu gegeben
Schreiben - Handjass/Butzer/Sackjass:
- Die beiden Spieler, die pro Spiel die meisten Karten- und Weispunkte erzielen, erhalten je einen Strich
- Wer weniger als 21 Punkte erreicht, erhält einen «Sack» (Härdöpfel) eingetragen
- Dieser wird im weiteren Spielverlauf mit einem Strich abverdient
Schreiben - Schläger:
- Beim Schläger werden bei vier Spielern drei Striche verteilt
- Wer das Mindestziel von 26 Punkten nicht erreicht, bekommt einen «Härdöpfel» eingetragen
Spielende:
- Eine Partie wird auf sieben Striche gespielt
- Wer dieses Ziel erreicht, gewinnt und scheidet aus dem Spiel aus, während die übrigen Spieler weiterspielen