Jasskarten: Verteilmethoden

Schweizer Besonderheit: gegen den Uhrzeigersinn

Eine typisch schweizerische Eigenheit beim Jassen ist die Verteilrichtung:

  • Während in der ganzen Welt Karten im Uhrzeigersinn ausgegeben werden, geben die Schweizer gegen den Uhrzeigersinn aus und spielen auch gegen den Uhrzeigersinn
  • "Immer der Ohrfeige nach", wie es so schön heisst, das gilt zumindest für die meisten Rechtshänder

Standard-Verteilmethode (3×3):

Die häufigste Methode beim Schieber:

  • Der Kartengeber verteilt jedem Spieler dreimal 3 Karten
  • Gegen den Uhrzeigersinn, beginnend rechts vom Geber (Vorhand)
  • Total: 9 Karten pro Spieler

Es gibt aber auch Ausnahmen. Zum Beispiel:

  • Bei Varianten wie Tschau Sepp kommt nur ein Teil der 36 Karten auf die Hand
  • Beim Bieter zu dritt, wo im ersten Spiel zweimal 5 Karten je Spieler gegeben werden und sechs auf dem Tisch liegen
  • Beim Molotow, wo meistens mehr als vier Spieler teilnehmen

Die 3×3-Methode gegen den Uhrzeigersinn ist aber die klassische Schweizer Variante.

Häufige Fragen zu Jasskarten: Verteilmethoden

Die klassische Schweizer Methode ist 3×3 gegen den Uhrzeigersinn, beginnend rechts vom Geber (Vorhand). Der Kartengeber verteilt jedem Spieler dreimal 3 Karten.

Das ist eine typisch schweizerische Eigenheit. Während weltweit im Uhrzeigersinn gespielt wird, geben und spielen die Schweizer gegen den Uhrzeigersinn, "Immer der Ohrfeige nach".

Ja, bei Varianten wie Tschau Sepp, Bieter (2×5 Karten bei erster Runde) oder Molotow (mehr als 4 Spieler) wird anders verteilt.

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